Lesenswertes

Leistung + Statussymbole

Definierst du dich auch über Statussymbole, wie z.B. Geld, Auto usw., oder bringst du Leistung wie ein Rennpferd und arbeitest unermüdlich? Aber für was tun wir das eigentlich? Natürlich für Glück, Zufriedenheit und Anerkennung. Aber bedeutet das dies wirklich? Sind wir glücklicher bzw. zufriedener, wenn wir alles besitzen oder pausenlos arbeiten? NEIN, natürlich NICHT!! Vorprogrammiert ist Erschöpfung bis zum Burnout. Vielleicht fühlen wir uns kurzzeitig glücklich und zufrieden, aber auf Dauer niemals. Wir machen uns eher kaputt und zahlen einen hohen Preis dafür - unsere Seelengesundheit. Gerade heute ist mir ein Teilaspekt davon selbst bewusst geworden. Es ist immer wieder faszinierend, dass ich Menschen vor die Nase gesetzt bekomme, die genau die gleichen Themen haben wie ich. Nach dem Gesetz der Anziehung aber völlig normal und einleuchtend. Auch wenn ich mich nie über irgendwelche Dinge wie z.B. Leistung (ich bringe immer noch sehr gute Leistung, aber ohne mir ein Bein auszureißen) und Klamotten definiert habe (ich ziehe das an, was mir gefällt - ob In oder nicht), steckt ein Teil davon in mir drin. Mir ist ganz bewusst klar geworden, dass ich bisher unbewusst immer selber ein gewisses Arbeitspensum leisten wollte, um mir und anderen meine Qualität zu beweisen. Früher war das ganz schlimm mit Zweifeln über meine Qualität. Als Feedback hörte ich oft:"Du reißt immer alles an dich und willst alles alleine machen." Völlig überzogen in meinen Augen. Aber jetzt habe ich zum ersten Mal herausgefunden, was dahintersteckt. Natürlich geht es um mich und meine innere Prägung. Ich hatte anscheinend das Gefühl, wenn ich nicht eine bestimmte Menge (von mir innerlich selbst definiert) leiste, habe ich zu wenig bis gar nichts getan. Wenn ich alleine arbeite, taucht das selten auf. Besonders auffallend ist das in der Teamarbeit mit Anderen zu beobachten. Ich musste mich beweisen! Vor kurzem habe ich jemanden vor die Nase gesetzt bekommen, der sich noch viel mehr über Leistung definiert und der noch extremer die aufgetragene Arbeit tun wollte, obwohl wir zusammenarbeiten sollten. Ich schaute also mehr zu, als das die Zeit gerecht aufgeteilt war. Das hat mich innerlich so gefuchst, dass ich mich jetzt intensiver mit meinem Gefühl auseinandergesetzt habe. Natürlich war mir von Anfang an klar, das derjenige nur etwas in mir ausgelöst hat, was schon lange da war. Bisher konnte ich es aber nie so richtig packen und genau das ist jetzt passiert. Am Anfang war ich etwas schockiert darüber - so warst du die ganze Zeit? Puuuh! Jetzt ist auch nachvollziehbar, wie sich das für Andere angefühlt hat und ihre Reaktionen zustande gekommen sind. Danke an die bestimmte Person für diesen Spiegel. Jetzt kann ich es in mir ändern und in Zukunft nett und sympathisch bei Teamarbeit wirken. Als Tipp rate ich dir, einmal selbst deine eigenen Leistungsmuster zu reflektieren. Im Grunde gibst du dir selbst dein Tempo und Pensum vor; nicht die Anderen. Aber natürlich ziehst du auch eine Umgebung/Arbeit/Tätigkeit an, die deinem Leistungsanspruch genau wieder spiegelt und genau das ist deine CHANCE. Sei mit deiner Leistung zufrieden und die Anderen sind es auch. Habe immer nur das Endziel (deins oder des Chefs) im Auge und bestimme deinen Weg und die Zeitaufteilung selbst. Am Ende zählt nur das Erreichen des Ziels, wie ist egal. Wenn du das Gefühl hast "ich brauche eine Pause", dann mache eine Pause. Es kommt auf deine innerliche Zufriedenheit an und das Glück kommt dann von ganz alleine. Alles andere bringt nur kurzfristig Glück und Zufriedenheit. Genieße dein Leben, denn dafür ist es da und genau das möchte auch das Leben von uns. Genau das ist der Grund, warum man mich immer mit einem breiten Dauergrinsen im Gesicht sieht. Ich fühle mich einfach pudelwohl in meinem Leben.

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