Mit meiner Expertise als Sporttherapeutin in Prävention und Reha habe ich ein umfassendes Verständnis für den Körper mit seiner Anatomie und Physiologie. Mittlerweile denke ich schon bei Schilderungen von Beschwerdezuständen in Körperstrukturen und möglichen Übungen zur Verbesserung. Durch die Gabe mit meinen Händen Blockaden zielgerichtet aufzuspüren und zu fühlen, wenn sich zu hohe Spannungszustände beginnen zu lösen, profitierst du in kürzester Zeit von einem positiven Effekt. Ich bekomme gerne Personen, die schon Sämtliches mit den gängigen Methoden der Schulmedizin und verschiedenen Therapieansätzen versucht haben und die Thematik dennoch weiterhin besteht.
Bedingt durch unseren heutigen Lebensstil nehmen wir Positionen zu lange ein oder belasten zu wenig bzw. zu einseitig, was zuerst zu leichten Verspannungen, dann deutlicheren Verspannungen und zuletzt zu Verhärtungen mit Muskelknötchen führt. Wird eine Struktur (Muskeln, Gelenke) unzureichend in ihrer normalen Länge und Funktion verwendet, passt sie sich daran an. Sehr oft liegt ein Überlastungsschaden mit einem Statikproblem vor. Die Statik ist essentiell, damit die Beanspruchung von Strukturen optimal funktioniert. Dazu braucht es ein harmonisches Wechselspiel zwischen Spannung und Entspannung. Ist dieses Wechselspiel z.B. durch einseitige Belastung gestört, führt dies zu muskulären Ungleichgewichten; aber noch nicht zu einem Statikproblem. Wenn über einen gewissen Zeitraum das Ungleichgewicht weiter bestehen bleibt, fängt der Körper an zum Ausgleich Hilfsstrukturen dazu zunehmen. Diese sind dafür aber nicht ausgelegt und gelangen ebenfalls in eine muskuläre Überlastung. Gleichzeitig hat sich neuronal eine bestimmte Fehlinformation im Gehirn eingespeichert, was der Körper mittlerweile als sein neues „Normal“ ansieht. An dieses immer weiter zunehmende Ungleichgewicht aus fehlerhafter Druck- und Zugbelastung passt er sich durch Umbau von (knöchernen) Strukturen an und verändert damit die Körperstatik wie z.B. veränderte Gelenkachsen. Die Kraft trifft bei Beanspruchung nicht mehr auf den optimalen Punkt, sondern weiter außen bzw. innen. Dies führt z.B. zu verstärkter Abnutzung von Gelenkknorpel mit der Folge von Arthrose, verminderter Strukturfunktion oder auch Schmerz. Gelenkknorpel fungiert wie eine Art Puffer und ist für die Minderung von Reibung und das Abfangen von Stößen wichtig. In der verminderten Strukturfunktion ist die Bewegungsfähigkeit und damit die ROM (Bewegungsumfang) immer weiter eingeschränkt und bei Schmerzsignalen versucht der Organismus diese durch Kompensation wie z.B. Haltungsänderung zu vermeiden. Schmerz ist immer ein Warnsignal für den Körper. Allerdings wird auch bei länger andauernden Schmerzen dies irgendwann als „Normal“ eingespeichert und es entsteht ein Schmerzgedächtnis.
Bei dem Veränderungsauftrag ist es aus meiner ganzheitlichen Sicht wichtig, auch die neuronale Fehlinformation und eine fehlerhafte Statik mit zu korrigieren, damit der Körper zu seinem „richtigen“ Normal zurückfinden kann. Bei mir profitierst du von meiner Fähigkeit etwas wieder in Bewegung zu bringen, auszugleichen und zu harmonisieren. Dafür nutze ich die Triggerpunkt Akupressur der TCM in Kombination mit Energiearbeit (Rebalance Therapie). Weitere Infos dazu findest du in der Kategorie „Rebalancing + Reiki“. Triggerpunkte sind schlecht durchblutete Muskelstrukturen die verhärtet sind und dadurch zu Verspannungen führen können. Besonders häufig sind diese Verhärtungen im Schulter-Nacken- und Rückenbereich. In einer sporttherapeutischen Behandlung wird durch gezielte Aktivierung von bestimmten Triggerpunkten zu hohe Spannungen bzw. Verhärtungen/ Verklebungen in betroffenen Strukturen gelöst. Gezielte Impulse auf blockierte Stellen bringen Entspannung und reaktivieren gewünschte neuronale Signale sowie den Energiefluss. Sie regen den Körper an wieder selbst in sein „richtiges“ Normal zurückzufinden. Der Körper heilt sich aus der ganzheitlichen Sicht selbst und ich weise ihm durch meine Impulsgebung nur die Richtung. Entsprechende Übungen sichern die nachhaltige Wirkung. Da unser Organismus durch Wiederholung lernt ist es für die Umprogrammierung notwendig, konsequent meine gezeigten Übungen zu Hause weiter durchzuführen.
Eines meiner faszinierenden Ergebnisse war eine Patientin mit jahrelangen Knieproblemen, Fußfehlstellung und starken Schmerzen. Sie berichtete mir, dass sie regelmäßig alle 6 Wochen zur Osteopathie ging, es danach mittlerweile schlimmer wäre und die Verschlimmerung drei Wochen anhielte. Als ich meinen ersten Check-Up durchführte, beschlich mich das Gefühl, dass die osteopathische Behandlung entweder gegen die Wohlfühltoleranz des Körpers ging und zu viel war oder nicht wirklich das erkannt wurde, was zum Ausgleich und Wiederherstellung wirklich gebraucht wurde. Ich sagte zu ihr: „Wenn du wirklich alle 6 Wochen konstant zur Osteopathie gehst darf das aktuelle Ergebnis so nicht aussehen. Wir haben wahrscheinlich einen Überlastungsschaden und ein Statikproblem, Die ganze Statik ist von Kopf bis Fuß durcheinander. Wenn das nur an der Oberfläche korrigiert wird, geht der Körper immer wieder in sein Normal zurück.“ Wir begannen miteinander nach meinem ganzheitlichen sporttherapeutischen Ansatz zu arbeiten, in dem ich auch auf die Fußfehlstellung einwirkte. Schon am Ende der ersten Behandlung spürte sie eine beginnende Veränderung im Körper. Es fühlte sich an, als würde sich alles neu ausrichten. Bereits in der 2. Sitzung war sie öfter schmerzfrei im Knie. In der 5. Einheit beschrieb sie voller Stolz, dass sich die Hornhaut unter den Füßen verändert hat. Das war für mich das klare Zeichen, dass sich die Statik verändert haben musste und es möglich ist, durch das richtige Tun auch Fehlstellungen mit minimalem Aufwand leicht in die gewünschte Richtung zu korrigieren.